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Ein leerer Thron ist das fünfte Kapitel des ersten Buches der Serie Der Prinz der Drachen. Es erschien am 14. September 2018 auf dem Streamingdienst Netflix.

HandlungBearbeiten

Callum kann seine Zauberkräfte nur schwer kontrollieren, General Amaya gerät mit Lord Viren aneinander und eine Flussfahrt nimmt eine haarsträubende Wende.

—Offizielle Beschreibungen von Netflix

Am frühen Morgen wandert der Hochmagier Viren zu einem Buchregal und aktiviert dort ein verborgenes Fenster mit magischen Schmetterlingen. Während er einen dieser für seine Dunkle Magie einsetzt, verlässt er deutlich erfrischter den Raum.

Callums unvollständiger Blitzzauber

Callums unvollständiger Blitzzauber

Callum betrachtet weiterhin den magischen Würfel, welcher in der Nähe einer Urquelle eine Seite hell aufleuchten lässt. Rayla ist davon genervt und sucht nach etwas Essbarem im Wald. In Wahrheit versucht sie vergebens, ihre magische Bindung am linken Arm zu lösen. Als ein Hilfeschrei ertönt, eilt die Elfin schnell zu dem Ort, nur um festzustellen, dass Callum mit dem Urstein experimentiert und Probleme mit einem Blitzzauber hat. Da er nicht weiß, wie er den Zauber auflösen soll, wirft er ihr den Urstein hin, wodurch Rayla elektrisiert wird. Um nicht mehr Zeit zu verlieren, beschließt sie den Weg an Land fortzusetzen, wobei Callum sich fragt, warum sie nicht per Boot reisen, das deutlich schneller als ein Fußmarsch ist. Rayla kann ihm nicht widersprechen und verrät indirekt, dass sie sich vor Wasser fürchtet. Erneut genervt, entscheidet sie sich doch für das Boot.
Viren Amaya Gren im Thronsaal

Viren trifft auf Amaya und Gren

In der Zwischenzeit begibt sich Viren zu dem Thronsaal und wird dort von Generalin Amaya und Kommandant Gren konfrontiert. Sie fragt ihn, wie Viren den Anschlag so zulassen konnte, sodass die Generalin und ihre Truppe die Bresche verlassen mussten, um die Prinzen zu beschützen. Während Viren behauptet, Harrow hätte seine Hilfe aufgrund seines Stolzes nicht annehmen wollen, unterstellt Amaya, Viren hätte den Anschlag absichtlich zugelassen, um den Platz am Thron an sich zu nehmen. Viren verteidigt sich gegen die Aussage, dass Katolis' leerer Thron von Schwäche zeigt und als leichtes Angriffsziel dient, und dass er auf dem Thron sowohl das Königreich als auch die anderen Menschlichen Reiche primär nur zu schützen vermag. Jedoch bleibt Amaya weiterhin bei der Aussage, der Thron bleibe solange leer, bis die Prinzen gefunden sind.
Rayla Ezran Callum mit Tiefseefisch

Die Gefährten in Gefahr

Währenddessen treiben die Gefährten seit einiger Zeit auf dem Wasser. Rayla liegt kränklich in dem Boot, während Beut mit dem Wasser spielt. Ezran ermahnt diesen jedoch, dass er nicht so nah ans Wasser gehen sollte. Callum erklärt Rayla scherzend, dass sein Name Beut sich davon ableitet, dass Leuchtkröten als leckere Beute von riesigen Tiefseefischen dienen. Der Elfin geht es jedoch immer noch schlecht und Callum versucht sie mit Fragen abzulenken. Erst gelingt ihm dies, bis er nach ihren Eltern fragt. Berührt von der Frage erzählt Rayla, dass sie tot wären. Kurz danach müssen sie feststellen, dass vor ihnen eine Stromschnelle mit einem Wasserfall liegt. Doch anders als Rayla haben die Brüder Spaß an der wilden Fahrt. Nachdem sie in ein stilleres Gewässer treiben, scheint die Ozean-Rune auf dem Würfel hell auf. Aus den Tiefen steigt plötzlich ein riesiger Tiefseefisch und wirft Callum, Ezran und Beut ins Wasser. Die Brüder können sich noch an Land retten, nur Beut steckt noch in Gefahr. Obwohl Rayla auf dem Land geworfen wurde, springt sie trotz ihrer Furcht vor dem Wasser zu der Leuchtkröte, um diese zu retten. Callum kommt auf die Idee, das Wasser mit seinem Blitzzauber zu elektrisieren, während Rayla im gleichen Moment aus dem Wasser springt. Neben einigen kleinen Fischen wurde auch der Tiefseefisch getroffen und Beut und Rayla waren von der Gefahr befreit.
Amaya Gren Viren vor Sarais Statue

Amaya und Viren zünden eine Kerze an

Nach der Konfrontation im Thronsaal begibt sich Amaya mit Gren zur Statue von Sarai, um ihren Trost auszusprechen. Gleichzeitig stößt Viren hinzu und zündet eine Kerze an. Er spricht Amaya zu, dass Sarai den König zu einem besseren Menschen machte. Als die drei heiter miteinander sprechen, entschuldigt sich Viren für den Vorfall im Thronsaal und sieht ein, dass die Suche nach den Prinzen Priorität hat. Als Amaya erklärt, sie würde sich persönlich um die Suche kümmern, sah Viren das Problem, dass dabei die Bresche ungeschützt bliebe und die Feinde leicht in Katolis eindringen können. So schlägt er vor, eine eigene Truppe, angeführt von seinen Kindern Soren und Claudia, voranzuschicken. Amaya zweifelt jedoch an seinen Absichten und beschließt, dass sie selbst zur Bresche zurückkehren wird, der Suchtrupp jedoch von Kommandant Gren geführt wird.
Gren Burg Katolis

Amaya verabschiedet sich

Zurück im Schloss trifft Amaya die letzten Vorkehrungen vor ihrem Aufbruch. Sie erzählt dem Trupp, dass der Fährtensucher Corvus weiterhin auf der Suche nach den Prinzen ist, dies jedoch Lord Viren nicht erfahren soll, da man ihm nicht vertrauen sollte. Kurz nach ihrem Aufbruch erscheint dieser mit Soren und erteilt Gren die Nachricht, dass es eine Planänderung gibt. Damit er ihm die Umstände erklären kann, treffen sich die beiden im Schloss.

Nachdem die Freunde sich abtrocken, bewundert Callum Raylas Mut, dass sie sich vor ihrer Angst gestellt hat. Rayla gesteht, dass Mondschatten-Elfen nie Angst zeigen dürfen und deshalb ihre Furcht nicht zugeben wollte. Auch erzählt sie, dass ihre Eltern in Wahrheit nicht tot sind, es sich jedoch wünscht. Als Elite-Einheit, die Drachenwache, war es ihre Aufgabe, das Ei das Drachenkönigs zu beschützen, versagten jedoch aus Furcht. Deshalb schämt sie sich für ihre Eltern und sieht sich gezwungen, den Fehler wieder zu richten. Zwar ging es ihr anfangs um Rache, doch sieht sie ein, dass es sich um Wiedergutmachung handelt. Als sie wieder aufbrechen, schnürt sich das Band um Raylas Handgelenk immer fester. Callum fragt, ob es eine bestimmte Bedeutung hätte, jedoch gibt sie es nicht zu und sagt, es wäre nur ein Schmuckstück.

Gren Kerker

Viren trifft Gren im Kerker

Als Viren Gren im Schloss antrifft, hängt der Kommandant bereits gefangen an Ketten. Der Hochmagier nahm das Treffen nur als Vorwand, um Gren von der Mission fernzuhalten. Gleichzeitig kommt Claudia und spricht über den anderen Gefangenen, dem Mondschatten-Elfen Runaan. Dieser verweigert die Nahrung, sodass Viren beschließt, ihn verhungern zu lassen.

WissenswertesBearbeiten

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FußnotenBearbeiten


ÜbersichtBearbeiten

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